Ärzte Zeitung online, 13.03.2014

Autoimmunerkrankungen

Sanofi und UCB suchen kleine Moleküle

Forschungsallianz kann UCB über 100 Millionen Euro einbringen.

PARIS. Bei innovativen Medikamenten gegen Autoimmunerkrankungen handelt es sich heute vor allem um parenteral zu verabreichende Biologicals. Sanofi und das belgische Pharmaunternehmen UCB wollen dies ändern.

Beide Firmen haben eine Kooperation zur Erforschung und Entwicklung entzündungshemmender kleiner Moleküle geschlossen. Im Fokus der Allianz stünden "immunvermittelte Erkrankungen in den Bereichen Gastroenterologie oder Arthritis", heißt es.

Potenzielle Wirkstoffkandidaten sollen erst noch ermittelt werden. Gemäß der Vereinbarung teilen sich Sanofi und UCB Kosten und Gewinne paritätisch. UCB habe jedoch Anspruch auf eine erste Vorauszahlung von Šanofi sowie auf weitere präklinische und klinische Meilensteinzahlungen. Diese Gelder können sich laut Mitteilung auf über 100 Millionen Euro summieren. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »