Ärzte Zeitung online, 27.03.2014

Tesa

Erstmals Umsatz auch mit Pharmakunden

Produktionsanlage für Wirkstoffpflaster erfüllt jetzt sämtliche regulatorischen Anforderungen.

HAMBURG. Die Beiersdorf-Tochter Tesa hat 2013 gut verdient. Umsatzwachstum und eine verbesserte Kostenstruktur haben die Profitabilität deutlich erhöht.

So stieg die EBIT-Marge von knapp 13 Prozent im Vorjahr auf annähernd 19 Prozent. Erstmals habe auch der noch junge Geschäftsbereich "Pharma" einen Umsatzbeitrag erwirtschaftet. Wie hoch der war, wurde nicht gesagt.

Tesa hatte vor vier Jahren damit begonnen, in Reinraumtechnologien zu investieren, um Pharmakunden die Fertigung transdermaler Wirkstoffpflaster anbieten zu können. Unterdessen sei der Aufbau der Produktionsanlagen abgeschlossen.

"Wir haben ein umfassendes Qualitätsmanagement-System implementiert, das die anspruchsvollen Anforderungen sowohl der Europäischen Union als auch der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA erfüllt. In der zweiten Hälfte des Berichtsjahrs haben wir plangemäß mit der Herstellung und Auslieferung erster Marktware begonnen und zugleich unser Portfolio der Auftragsentwicklungen für weitere namhafte Kunden ausgebaut", heißt es im aktuellen Geschäftsbericht.

Tesa 2013: Der Umsatz nahm um vier Prozent auf 1,04 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 36 Prozent auf 176 Millionen Euro. Nach Steuern verdiente Tesa mit knapp 133 Millionen Euro 64 Prozent mehr als im Vorjahr. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »