Ärzte Zeitung, 18.06.2014

Multiple Sklerose

Merck gibt Rechte an Immunmodulator zurück

DARMSTADT. Die Merck KGaA hat weiterhin kein Glück bei der Entwicklung neuer oraler Medikament gegen Multiple Sklerose: Wie das Unternehmen mitteilte, hat es die Lizenzrechte an dem Immunmodulator Ceralifimod (ONO-4641) an den japanischen Hersteller Ono Pharmaceutical zurückgegeben.

Zur Begründung heißt es, der Wirkstoff habe "nicht die Kriterien des Unternehmens für weitere Investitionen erfüllt".

Merck hatte die weltweiten Rechte an Ceralifimod gegen MS außerhalb Japans, Südkoreas und Taiwans Ende 2011 erworben. Im gleichen Jahr, in dem kurz zuvor Mercks oraler MS-Kandidat Cladribin floppte. Ceralifimod befindet sich den Angaben zufolge derzeit in der klinischen Testphase II. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10479)
Multiple Sklerose (695)
Organisationen
Merck (908)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1066)
Wirkstoffe
Cladribin (42)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »