Ärzte Zeitung, 16.07.2014

Verkauf

Abbott gibt Generika ab

ABBOTT PARK. Der US-Pharma- und Medizintechnikkonzern Abbott gibt einen Großeil seines Generikageschäfts an den Wettbewerber Mylan ab.

Laut Mitteilung vom Montag sollen die generischen Vertriebslinien in entwickelten Märkten - dazu zählen Kanada, Europa, Japan, Australien und Neuseeland - von Mylan für rund 5,3 Milliarden Dollar (3,9 Milliarden Euro) in Aktien übernommen werden. Dadurch wird Abbott an der neuen Mylan zu rund 21 Prozent beteiligt sein.

Das abgegebene Geschäft umfasse ein Portfolio von über 100 Marken-Generika, Produktionsbetriebe in Frankreich und Japan, beschäftige 3800 Mitarbeiter und erreichte einen Jahresumsatz von zuletzt (2013) rund zwei Milliarden Dollar, teilte Abbott mit. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein.

Abbott will sein gebrandetes Nachahmergeschäft künftig auf den afrikanischen Kontinent sowie auf Schwellenregionen wie Lateinamerika, Osteuropa, China und den Nahen und Mittleren Osten konzentrieren. (cw)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10482)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »