Ärzte Zeitung App, 11.11.2014

Unternehmen

Via Satellit Kampfansage an Ebola

Ein Satellitenbetreiber will die Bevölkerung medial über die Gefahren des Ebola-Virus aufklären.

LUXEMBURG / ACCRA. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Ebola-Fiebers soll nun die verstärkte Aufklärung der westafrikanischen Bevölkerung über die Gefahren des hämorragischen Fiebers helfen.

So hat der Luxemburger Satellitenbetreiber SES zur Unterstützung des Kampfes gegen Ebola am Montag den Aufklärungskanal "Fight Ebola" gestartet.

Der Kanal soll laut SES dabei helfen, die Bevölkerung in den betroffenen Regionen in Westafrika über die Gefahren der Krankheit aufzuklären und Möglichkeiten der Prävention beziehungsweise Bekämpfung aufzuzeigen.

"Fight Ebola" werde über Satellit und im Internet auf der Plattform Youtube ausgestrahlt und erreiche allein über die Satelliten Astra 2F auf der Orbitalposition 28,2 Grad Ost und SES-5 auf 5 Grad Ost rund 20 Millionen Menschen.

Die Inhalte für den Kanal werden nach SES-Angaben kostenlos von mehreren internationalen Medien und Hilfsorganisationen wie UNICEF, Ärzte ohne Grenzen und End Ebola Now bereitgestellt. Alle Quellen würden vom luxemburgischen Gesundheitsministerium empfohlen.

Prominente Unterstützung bekomme das Projekt durch Beiträge seitens weltbekannter Fußballer mit westafrikanischen Wurzeln: Premier League-Stars wie Didier Drogba und John Obi Mikel vom FC Chelsea seien ebenso mit von der Partie wie Samuel Eto'o und Christian Atsu vom FC Everton, Peter Odemwingie von Stock City FC und Emmanuel Adebayor von Tottenham Hotspur.

"Noch immer wissen viele Menschen in den betroffenen Ländern nur wenig oder nichts über die Krankheit und suchen keine ärztliche Hilfe auf, auch wenn sie diese bereits dringend benötigen. Mit Fight Ebola wollen wir zur Aufklärung und Information der Menschen beitragen.

Wir wollen das Bewusstsein der Bevölkerung für die Gefahren der Erkrankung schärfen", sagt Ibrahima Guimba-Saidou, Senior Vice President Commercial Africa, SES. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »