Ärzte Zeitung online, 28.04.2015

Konkurrenz zu Optikern

Internet-Handel mit Brillen boomt

Immer mehr Menschen kaufen Brillen im Web: Im Jahr 2014 hat der Online-Absatz einen satten Umsatzsprung verbucht. Noch ist der Anteil am Gesamtumsatz der Branche aber gering.

HAMBURG. Der Handel mit Brillen über das Internet hat zwar 2014 einen Umsatzsprung von mehr als einem Viertel (27 Prozent) auf rund 210 Millionen Euro verzeichnet.

Sein Anteil am Gesamtumsatz der Branche von 5,6 Milliarden Euro (plus 2,7 Prozent) ist mit 3,75 Prozent aber noch relativ gering.

Rund 650.000 Brillen wurden nach Angaben des Zentralverbandes der Augenoptiker (ZVA, Düsseldorf) 2014 über das Internet verkauft. In den stationären Geschäften wurden 11,5 Millionen Brillen verkauft.

Der ZVA befragte seine Mitglieder im Frühjahr 2015 zur Internet-Konkurrenz. Aus den 850 Antworten der Optiker-Geschäfte ging hervor, dass 44 Prozent Kunden hatten, die mit einer im Internet gekauften Brille zur Anpassung, Korrektur oder Reparatur ins Geschäft kamen.

15 Prozent der Optiker lehnten eine Anpassung ab, 17 Prozent eine Reparatur. Die Mehrheit stellte die gewünschte Dienstleistung zumeist in Rechnung. Absolute Zahlen dazu gibt es nicht. (dpa)

[29.04.2015, 08:48:52]
Holger Esser 
Trotzdem
Ich habe mich schon oft über die Preisgestaltung der stationären Optiker gewundert, von Mondpreisen will ich ja nicht gerade reden, aber ein dumpfes Gefühl begleitete mich wenn ich beim Optiker vor Ort mal in den Regalen die Preise betrachtete. Wenn da noch ein paar "deutsche Markengläser" dazukommen sind mal schnell 600 Euro fällig. Ich habe zum ersten Mal meine (Zweit)Brille online bei brille-kaulard.de bestellt und bin damit sehr zufrieden - bezahlt habe ich natürlich keine 600 Euro sondern knapp 150. Umtauschen kann man die Brille ja auch online.  zum Beitrag »

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