Ärzte Zeitung, 10.12.2015

2015

Schweres Jahr für deutsche Chemieindustrie

FRANKFURT/MAIN. Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland hat 2015 nach ersten Zahlen des Branchenverbands VCI ein Prozent mehr produziert als im Vorjahr.

Der Zuwachs ging auf das Konto der Pharmaproduktion: Die herausgerechnet wäre die Chemieproduktion um ein halbes Prozent gesunken.

Die Umsätze blieben mit 191 Milliarden Euro gegenüber Vorjahr unverändert, was sinkenden Herstellerpreisen geschuldet war.

Die Inlandsnachfrage nach Chemieerzeugnissen blieb schwach. Profitiert hätte die Branche von den Ausfuhren, die dank der Euro-Abwertung "deutlich zulegten".

Für 2016 rechnet der VCI mit leichter Belebung: Sowohl Produktion als auch Umsatz sollen um 1,5 Prozent zulegen. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »