Ärzte Zeitung, 22.01.2016

Medizintechnik

Johnson & Johnson kappt Stellen

NEW BRUNSWICK. Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson setzt in seinem Medizintechnik-Geschäft den Rotstift an.

Rund 3000 Stellen sollen in diesem Bereich innerhalb von zwei Jahren weltweit wegfallen, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Das sind bis zu sechs Prozent der Mitarbeiter in der Sparte. Damit sollen jährlich bis zu einer Milliarde Dollar operativer Kosten eingespart werden, der stärkste Einspareffekt werde voraussichtlich 2018 erzielt.

Im Gegenzug fielen zunächst Restrukturierungsaufwendungen von bis zu 2,4 Milliarden Dollar an.

Johnson & Johnson investierte zuletzt stark in sein Pharmageschäft ("Janssen"). Medizintechnik und innovative Arzneimittel sind für den Konzern die wichtigsten Umsatzbringer. (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Wenn aus Urin Bier gebraut wird

Ekelig aber genial? Belgische Forscher wollen Bier aus Urin brauen. Doch das ist kein Marketing-Gag: Mit ihrer Idee möchten sie Bauern in Afrika helfen. mehr »

"Depressionen erklären solche Taten nicht"

Der Amokläufer von München, der Attentäter von Ansbach - beide sollen wegen psychischer Probleme in Behandlung gewesen sein. Experten schließen eine Depression als Erklärung jedoch aus. Wir erkären, wieso. mehr »

Kasse muss für Exoskelett aufkommen

Ein schwerbehinderter Patient hat Anrecht auf ein Exoskelett, so ein Sozialgericht. mehr »