Ärzte Zeitung, 26.01.2016

Geschäftsreise

Defizite bei Rückholplänen

BERLIN. Die Zahl der Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ein professionelles Risikomanagement für Geschäftsreisen anbieten, steigt.

Im Rahmen der Studie "Chefsache Business Travel 2016" von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV) gaben 55 Prozent der Befragten an, dass ihre Firma beispielsweise Rückholpläne bereitstellt.

Im vergangenen Jahr waren es nur 49 Prozent. Die drei häufigsten angebotenen Maßnahmen sind dabei: Rückholpläne bei Erkrankung, Hilfe bei verlorenen Papieren und ein Notfall-Ansprechpartner im Unternehmen oder Reisebüro.

82 Prozent der Reisenden können sich demnach darauf verlassen, im Krankheitsfall vor Ort auf europäischem Niveau behandelt oder von ihrem Unternehmen nach Hause geholt zu werden.

Dieses Angebot wurde von deutschen Firmen ausgebaut, im Vorjahr waren es noch 76 Prozent.

Aber nicht immer geht alles glatt. Reisepass nicht dabei, Probleme am Zoll, politische Unruhen im Reiseland, die die Pläne durcheinander wirbeln - ein Drittel der Geschäftsreisenden in Deutschland hat das laut Studie schon einmal erlebt. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Vielversprechende Fortschritte in der Diagnostik

Morbus Alzheimer lässt sich immer zuverlässiger diagnostizieren und von anderen Krankheiten abgrenzen. Seit Kurzem gewährt die Tau-PET präzisere Einblicke in den Krankheitsverlauf – und verbessert damit die Diagnostik. mehr »

"Wir verstehen den Unmut der Ärzte"

Verärgerung bei Ärzten und KVen: Die Deutsche Telekom kündigt Praxen die Routerverträge - zum 21. Oktober! Doch wie bekommen Ärzte dann ihren sicheren Zugang zum KV-Safenet? mehr »

Die Selbstvermessung des eigenen Ichs

Der Markt an Gesundheits-Apps wächst und wächst - derzeit gibt es 379.000 Anwendungen fürs Smartphone oder Tablet. Die Selbstvermessung kennt keine Grenzen. Was sind die Folgen des Optimierungswahns? mehr »