Ärzte Zeitung, 18.03.2016

Verluste

Umsatzeinbruch bei Medigene

MÜNCHEN. Rückläufige Produktumsätze und Meilensteinzahlungen haben bei der Münchener Medigene AG 2015 zu einem Umsatzeinbruch um 40 Prozent auf 3,1 Millionen Euro geführt.

Höhere Forschungsausgaben drückten zusätzlich auf das operative Ergebnis (EBITDA), das mit -9,5 Millionen Euro Verlust mehr als vier mal so hoch wie im Vorjahr ausfiel, aber im Rahmen der Erwartungen blieb. Der Jahresverlust erreichte -13 Millionen Euro.

Dank einer Kapitalerhöhung konnte Medigene das Eigenkapital zum Jahresende auf 46,8 Millionen Euro (Ende 2014: 15 Millionen) aufpolstern. 2016 erwartet das in seiner Forschung jetzt auf die Immunonkologie fokussierte Unternehmen einen EBITDA-Verlust von wenigsten -10,0 Millionen Euro. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bis später, Baby!

Mit Social Freezing, dem vorsorglichen Einfrieren unbefruchteter Eizellen, lässt sich die biologische Uhr der Frau anhalten. Eine Baby-Garantie ist die Methode allerdings nicht. mehr »

EBM-Ziffern für die Videosprechstunde stehen

Noch vor Ablauf der Frist aus dem E-Health-Gesetz können Vertragsärzte zwei neue EBM-Ziffern für Videokontakte abrechnen – allerdings nur für sechs Indikationen. mehr »

Mediziner klärt Alkohol-Mythen auf

Bier auf Wein, das lass‘ sein. Was ist dran an den Volksweisheiten über Alkoholgenuss? Ein paar Nachfragen zur Karnevalszeit. mehr »