Ärzte Zeitung, 22.03.2016

Medizintechnik

Toshiba-Sparte geht an Canon

TOKIO. Canon setzt auf Wachstum: Der weltweit größte Kamerahersteller erweitert seine bestehende Gesundheitssparte und kauft die Sparte Medizintechnik von Toshiba für 665,5 Milliarden Yen (umgerechnet 5,3 Milliarden Euro).

Canon stellt bisher vor allem Röntgen- und augenoptische Geräte her, nun sollen Kernspintomografen und Ultraschallgeräte hinzukommen. Toshibas Unternehmensbereich für Gesundheit, der die Sparte für medizinische Geräte einschließt, die Toshiba nicht verkauft, erzielte nach Angaben von Bloomberg im Geschäftsjahr, das im März 2015 endete, einen Umsatz von 409,5 Milliarden Yen und ein Betriebsergebnis von 23,9 Milliarden Yen.

Der Kauf ist Teil einer Diversifizierungsstrategie, mit der Canon sein Geschäft sichern will. Der Kamerahersteller, der auch Drucker und Projektoren produziert, spürt den Druck durch immer bessere Smartphones. Fujifilm und Konica Minolta, die sich ebenfalls Hoffnung auf Toshibas Medizinsparte gemacht hatten, verloren den Bieterwettstreit. (bso)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die drei wirksamsten Maßnahmen, um Suizide zu verhindern

Ein internationales Expertenteam hat Daten Tausender Studien ausgewertet. Das Ergebnis: ein Drei-Säulen-Modell, das zeigt, wie sich Selbsttötungen am wirkungsvollsten verhindern lassen. mehr »

So bleiben chronisch Kranke beim Fasten gesund

Für muslimische Patienten und ihre Ärzte ist der Ramadan eine echte Herausforderung. Vor allem chronisch Kranke unterschätzen die gesundheitlichen Folgen der Fastenpflicht. mehr »

Hilft Yoga gegen Rückenschmerzen?

Bewegung tut gut, heißt es. Gilt das auch für Yoga und Qigong bei Rentnern mit Kreuzweh? Eine Studie gibt Aufschluss. mehr »