Ärzte Zeitung, 24.03.2016

Bilanz

Ärzteversicherung beschert Axa Wachstum

KÖLN. Die Axa Deutschland ist im vergangenen Jahr über die Marke Deutsche Ärzteversicherung im Segment Ärzte/Heilwesen überdurchschnittlich gewachsen. Die Prämieneinnahmen stiegen dort um 4,1 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

 Insgesamt nahmen die Prämieneinnahmen des Kölner Versicherers um 1,2 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro zu. Besonders im Bereich Altersvorsorge legte die Deutsche Ärzteversicherung stark zu. Dort erhöhten sich die Beitragseinnahmen um 4,9 Prozent.

Das Geschäft gegen Einmalbeitrag hat sich dabei mehr als verdoppelt. Insgesamt musste die Axa in der Lebensversicherung dagegen einen Rückgang um 1,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro hinnehmen.Auch in der Krankenversicherung lief das Geschäft im Segment Ärzte/Heilwesen mit einem Plus von 3,9 Prozent überdurchschnittlich.

Über alles gab es in der Krankenversicherung einen Zuwachs von 2,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Allerdings konnte die Axa die Zahl der Versicherten nur in der Zusatzversicherung ausbauen, die um 2,6 Prozent auf 895.000 Versicherte zulegte.

 Erfolgreich waren hier vor allem Zahnzusatztarife und das Firmengeschäft, also die betriebliche Krankenversicherung und die Absicherung von Mitarbeitern, die im Ausland arbeiten. Im Kerngeschäftsfeld Vollversicherung musste das Unternehmen einen Rückgang um 0,2 Prozent auf 790.000 Versicherte hinnehmen. (iss)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10217)
Versicherungen (913)
Organisationen
Axa (136)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Ein Kind mit drei genetischen Eltern

Eine Eizelle von zwei Frauen: Eine Mitochondrien-Ersatztherapie hat einem Paar geholfen, ein gesundes Baby zu bekommen. Experten äußern allerdings ethische Bedenken. mehr »

Grüne für Wahlfreiheit von Beamten

Ist das Krankenversicherungsrecht für Beamte noch zeitgemäß - sollten sie etwa die Wahl zwischen GKV und Privatversicherung haben? Das treibt die Bundestagsfraktion der Grünen um. mehr »

Hausärzte besser schulen!

Der Hausarzt gilt als Schaltstelle bei der Diagnose von Depressionen. Zum Europäischen Depressionstag haben Fachverbände nun gefordert, ihn besser auf die Erkennung von seelischen Krankheiten vorzubereiten. mehr »