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Strategie

Stada-Chef setzt sich für Übernahme ein

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BAD VILBEL. Stada-Chef Matthias Wiedenfels macht sich für eine Übernahme des Arzneimittelherstellers durch die Finanzinvestoren Bain Capital und Cinven stark. "Beide setzen auf eine Wachstumsstory, das stimmt völlig überein mit unserer Strategie.

Deshalb wird es auch keine Zerschlagung oder Restrukturierung von Stada geben", sagte Wiedenfels der "Welt am Sonntag". Auch Sorgen über einen womöglich drohenden Jobabbau hält er für unbegründet. "Tatsächlich haben wir die weitreichendsten Schutzbestimmungen für Arbeitnehmer durchgesetzt, die es in den vergangenen zehn Jahren je gegeben hat."

Beide Investoren hätten derartige Vereinbarungen noch nie gebrochen. "Wir wollen gemeinsam eine Wachstumsstory schaffen, keine Zerschlagung. Und wachsen heißt auch – und dafür stehe ich –, dass wir am Ende mehr Beschäftigte haben werden als vorher." Zuletzt hatte es in Finanzkreise geheißen, die Übernahme des Arzneimittelherstellers gestalte sich äußerst zäh.

Bain und Cinven wollen Stada für 5,3 Milliarden Euro übernehmen. Damit die Transaktion zustande kommt, müssen 75 Prozent der Aktionäre bis 8. Juni zustimmen. Sollte das Angebot nicht erfolgreich sein, werde Stada "gut vorbereitet andere Wege verfolgen", so Wiedenfels. "Stada ist kerngesund, hat ein gutes Geschäftsmodell und bietet viel Potenzial, egal unter welcher Eigentümerstruktur."(dpa)

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