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E-Health

DGIM-Kongress ehrt digitales Entlassmanagement

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MANNHEIM. Das Berliner Start-up Recare hat den Querdenker-Preis der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) gewonnen. Das Unternehmen punktete mit einer Software, die das Entlassmanagement verbessern soll und wurde vor Kurzem auf dem 124. Internistenkongress in Wiesbaden ausgezeichnet.

Recare verspricht, Patienten schneller und unkomplizierter von der stationären in die ambulante Versorgung zu überführen. Kliniken können den Entwicklern zufolge etwa digitale Buchungen von Rehaplätzen im Anschluss eines Klinikaufenthaltes in Echtzeit veranlassen.

Hierfür nutze das Recare-System künstliche Intelligenz: Es lerne selbstständig, welche Kapazitäten und Präferenzen vorliegen. Das soll dazu führen, dass die Patienten an die für sie individuell passenden Nachversorger in der nächsten Umgebung vermittelt werden.

"Durch diese automatisierten Abläufe werden keine neuen Arbeitsressourcen gebunden und Krankenhäuser und Reha-Einrichtungen werden zeitlich entlastet", begründet DGIM-Generalsekretär, Professor Ulrich Fölsch, die Preisvergabe. Zudem schaffe die Software-Plattform noch mehr Transparenz. Betrugsfälle, die in der Pflegebranche in den vergangenen Jahren gehäuft durch unseriöse Anbieter auftraten, könnten eher verhindert werden, hofft die DGIM.

"Recare ist eine moderne und effiziente Antwort auf diese Herausforderungen, denen alle Beteiligten im heutigen Gesundheitssystem ausgesetzt sind", so Kongresspräsident Professor Cornel Sieber. Das digitale Entlassmanagement schließe die Lücke zwischen Klinik und Pflegediensten. Der Querdenker-Preis ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert. (mh)

Weitere Infos zum Preisträger: https://www.recaresolutions.com

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