Ärzte Zeitung, 15.07.2013

Gynäkologie

Betreuung von Schwangeren per App

KIEL. Kieler Agenturen haben eine App für Schwangere in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsverband für Frauenärzte (BVF) entwickelt.

Doris Scharrel, Frauenärztin aus Kronshagen und Landesvorsitzende des Verbands in Schleswig-Holstein, hat von Beginn an die Entstehung der "Mommy-App" begleitet.

"In die Mommy-App ist viel vom täglichen Beratungsaufwand eingeflossen, der gerade für Frauenärzte in der Schwangerenbetreuung immer größer wird", sagte Scharrel zum Start der App.

Die bietet Schwangeren neben Information und Beratungsinhalten auch die Möglichkeit, Vitalwerte zu dokumentieren und dem Frauenarzt zukommen zu lassen. Notizfunktionen, Kameratool und Terminerinnerungen zählen ebenfalls dazu.

Für umfangreichere Erläuterungen wird auf die Patientenseite des Berufsverbandes verlinkt. Für Android soll die App im Herbst erscheinen, dann auch mit der Möglichkeit, Daten an den Frauenarzt zu exportieren. Die Mommy-App ist für 3,59 Euro im iTunes-Store erhältlich. (di)

Ausführliche Infos zur App: http://mommy-app.com

Topics
Schlagworte
Gesundheits-Apps (416)
Gynäkologie (5464)
Organisationen
BVF (85)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »