Kongress, 29.04.2014

DGIM

App "Leitlinien Innere Medizin" ergänzt

WIESBADEN. Die DGIM stellt neue Leitlinien in der App bereit. Die App "Mobile Leitlinien Innere Medizin" umfasste bisher die Leitlinien zu Venenthrombose und Lungenembolie. Bis zu zehn weitere Leitlinien werden nun ergänzt, darunter: Chronische Pankreatitis, Nosokomiale Pneumonie, Chronische Obstipationen, Lungen-Ca und RA.

Interaktive Elemente erleichtern die leitliniengerechte Diagnose und Therapie im Alltag. Mittels Entscheidungsbäumen fragt die App Symptome und Diagnoseparameter ab und führt die Nutzer je nach Antwort unmittelbar zu den leitliniengerechten Therapiemaßnahmen und Medikationen, teilt die DGIM mit.

Die Diagnosepfade seien logisch und übersichtlich aufgebaut, so dass Ärzte sie auch am Krankenbett oder im Patientengespräch nutzen können. Die sogenannten Entscheidungsbäume gehen über den reinen Leitlinientext hinaus.

Die Leitlinien sind auch ohne Internetverbindung verfügbar. Die Inhalte sind innerhalb der medizinischen Fachgesellschaften und Verbände abgestimmt.

Die neuen Anwendungen stehen sowohl für iPhone und iPad als auch Android zur Verfügung. Die App ist für DGIM-Mitglieder exklusiv und kostenlos im App-Store verfügbar, teilt die DGIM mit. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »