Sonntag, 2. August 2015
Ärzte Zeitung, 10.01.2013

Zytostatika

Auch Hallesche mit Direktabrechnung

KÖLN. Ein weiteres privates Krankenversicherungsunternehmen bietet seinen Kunden nun an, im Falle einer Krebserkrankung die Zytostatika-Versorgung mit der Apotheke direkt abzurechnen.

Die Hallesche Krankenversicherung hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem in Berlin ansässigen Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) getroffen.

Die Direktabrechnung reduziert bei Versicherng und Apotheken den bürokratischen Aufwand und erspart den Versicherten, für die oft teuren Medikament in Vorleistung zu treten.

Wie die Hallesche mitteilte, umfasst die Vereinbarung mit dem VZA parenterale Zubereitungen, Supportiva sowie Hilfsmittel.

Der Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheke hat nach eigener Auskunft rund 250 Mitglieder, die bundesweit und flächendeckend Krebspatienten mit anwendungsfertigen Zytostatika versorgen. (iss)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Forscher zeigen: Trans-Fette schaden dem Gedächtnis

Trans-Fettsäuren stecken in Fast Food, Snacks und Keksen. Wer zu viel davon konsumiert, hat ein schlechteres Gedächtnis. Das belegt eine aktuelle Studie. mehr »

Hoffnung für Westafrika: Erster Erfolg mit Ebola-Impfstoff

Fieberhaft forschten Wissenschaftler an Impfstoffen gegen das Ebola-Virus. Nun berichten sie von einem großen Erfolg. Kann die Epidemie in Westafrika damit endgültig besiegt werden? mehr »

Diabetes, Infarkt, Schlaganfall: Ein tödliches Trio

Britische Forscher haben errechnet, wie viel Lebenszeit durch kardiometabolische Krankheiten verloren geht, vor allem, wenn sie in Kombination auftreten. Die Zahlen sind erschreckend. mehr »