Mittwoch, 17. September 2014
Ärzte Zeitung, 10.01.2013

Zytostatika

Auch Hallesche mit Direktabrechnung

KÖLN. Ein weiteres privates Krankenversicherungsunternehmen bietet seinen Kunden nun an, im Falle einer Krebserkrankung die Zytostatika-Versorgung mit der Apotheke direkt abzurechnen.

Die Hallesche Krankenversicherung hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem in Berlin ansässigen Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) getroffen.

Die Direktabrechnung reduziert bei Versicherng und Apotheken den bürokratischen Aufwand und erspart den Versicherten, für die oft teuren Medikament in Vorleistung zu treten.

Wie die Hallesche mitteilte, umfasst die Vereinbarung mit dem VZA parenterale Zubereitungen, Supportiva sowie Hilfsmittel.

Der Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheke hat nach eigener Auskunft rund 250 Mitglieder, die bundesweit und flächendeckend Krebspatienten mit anwendungsfertigen Zytostatika versorgen. (iss)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Schlaftrunkenheit: Jeder Siebte ist beim Aufwachen oft von der Rolle

Sie pinkeln in den Kleiderschrank, schlagen um sich oder versuchen, mit der Wasserflasche am Bett zu telefonieren: Schlaftrunkene sind beim Erwachen verwirrt und noch nicht in dieser Welt. Manche brauchen eine Therapie. mehr »

Arzneiausgaben: Rheuma treibt die Kosten hoch

Gesetzliche und vereinbarte Herstellerrabatte bescherten 2013 den Krankenkassen satte Einsparungen von knapp sechs Milliarden Euro. Der neue Arzneimittel-Atlas zeigt außerdem: Die Ärzte impfen zurückhaltend. mehr »

Afrika: USA schicken Soldaten in den Ebola-Kampf

Ebola breitet sich in Westafrika rasend schnell aus. Jetzt will US-Präsident Obama Tausende Soldaten schicken, um die Epidemie zu bekämpfen. mehr »