Ärzte Zeitung, 10.01.2013

Zytostatika

Auch Hallesche mit Direktabrechnung

KÖLN. Ein weiteres privates Krankenversicherungsunternehmen bietet seinen Kunden nun an, im Falle einer Krebserkrankung die Zytostatika-Versorgung mit der Apotheke direkt abzurechnen.

Die Hallesche Krankenversicherung hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem in Berlin ansässigen Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) getroffen.

Die Direktabrechnung reduziert bei Versicherng und Apotheken den bürokratischen Aufwand und erspart den Versicherten, für die oft teuren Medikament in Vorleistung zu treten.

Wie die Hallesche mitteilte, umfasst die Vereinbarung mit dem VZA parenterale Zubereitungen, Supportiva sowie Hilfsmittel.

Der Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheke hat nach eigener Auskunft rund 250 Mitglieder, die bundesweit und flächendeckend Krebspatienten mit anwendungsfertigen Zytostatika versorgen. (iss)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

"Wollen den festgefahrenen Karren gemeinsam herausziehen"

Aus dem Dilemma um die neue GOÄ hat die Bundesärztekammer ihre Lehren gezogen. Welche, das verrät BÄK-Präsident Montgomery im Interview mit der "Ärzte Zeitung". mehr »

Gröhe relativiert freie Arztwahl

Akteure im Gesundheitswesen müssen näher zusammenrücken, fordert Gesundheitsminister Hermann Gröhe. Das Vorbild heißt "Cooperative Care" - es ist in angelsächsischen Ländern bereits Realität. mehr »

Gestresste Mütter, ängstliche Kinder

Ist die Mutter während der Schwangerschaft ständig Stress oder Gewalt ausgesetzt, kann das gravierende Folgen für das Gehirn des Kindes haben. mehr »