Mittwoch, 1. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 10.01.2013

Zytostatika

Auch Hallesche mit Direktabrechnung

KÖLN. Ein weiteres privates Krankenversicherungsunternehmen bietet seinen Kunden nun an, im Falle einer Krebserkrankung die Zytostatika-Versorgung mit der Apotheke direkt abzurechnen.

Die Hallesche Krankenversicherung hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem in Berlin ansässigen Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheker (VZA) getroffen.

Die Direktabrechnung reduziert bei Versicherng und Apotheken den bürokratischen Aufwand und erspart den Versicherten, für die oft teuren Medikament in Vorleistung zu treten.

Wie die Hallesche mitteilte, umfasst die Vereinbarung mit dem VZA parenterale Zubereitungen, Supportiva sowie Hilfsmittel.

Der Verband der Zytostatikaherstellenden Apothekerinnen und Apotheke hat nach eigener Auskunft rund 250 Mitglieder, die bundesweit und flächendeckend Krebspatienten mit anwendungsfertigen Zytostatika versorgen. (iss)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Erhöhtes Alzheimer-Risiko: Benzodiazepine unter Verdacht

Wer Benzodiazepine einnimmt, könnte damit sein Risiko für Alzheimer erhöhen. Neue Daten legen einen kausalen Zusammenhang nahe. mehr »

Infizierter in Texas: Ebola in USA!

Ebola-Alarm in USA: Erstmals ist eine Infektion mit dem Virus außerhalb von Afrika diagnostiziert worden. Der Patient wird in einem Krankenhaus in Texas behandelt. Ob er weitere Menschen angesteckt hat, ist noch unklar. mehr »

DGU-Präsident im Interview: "Müssen uns frei machen von alten Gewohnheiten"

Die Urologie steht vor einer spannenden Zukunft: Weil die Menschen immer älter werden, wird der Versorgungsbedarf krass steigen, sagt DGU-Präsident Professor Fichtner im Interview mit der "Ärzte Zeitung". Der demografische Wandel ist Leitgedanke des heute startenden Urologen-Kongresses. mehr »