Direkt zum Inhaltsbereich

Innere Medizin für junge Ärzte und Medizinstudenten

Wird es auch in Zukunft genug Internisten geben? Der Internistenkongress in Wiesbaden bietet vielfältige Angebote für den Nachwuchs.

Veröffentlicht:

WIESBADEN (ger). Schon seit vielen Jahren ist "Chances", das Forum für junge Mediziner, beim Internistenkongress ein viel beachtetes Angebot für angehende Internisten. Gesundheitspolitische Themen, Karriereplanung, berufliche Möglichkeiten für angehende Mediziner, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Diese Themen sind bei "Chances" in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert worden, teilweise mit sehr prominenten Gästen.

Auch beim 116. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin - vom 10. bis 14. April in Wiesbaden - werden diese Themen, die besonders für Assistenzärzte interessant sind, beim Forum "Chances" wieder im Vordergrund stehen - und dazu noch einiges mehr. Das hat Kongresspräsident Professor Jürgen Schölmerich im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" angekündigt.

"Für Samstag und Sonntag haben wir zusätzlich Programmpunkte speziell für Medizinstudenten und angehende Ärzte im praktischen Jahr aufgenommen", erläutert Schölmerich. Dazu gehört zum Beispiel die mit hochkarätigen Internisten besetzte Eröffnungsveranstaltung zu Themen wie "Warum gerade Innere Medizin?", "Wo bewerbe ich mich mit welchem Ziel?" oder "Ist eine Niederlassung heute noch attraktiv?".

"Wir wollen mehr Studenten auf den Internistenkongress bringen und so auch die Motivation steigern, sich als Berufsanfänger in Kliniken gerade als Internist zu bewerben", sagt Schölmerich. Um dieses Ziel zu erreichen, habe man auch viele praktische Elemente ins Programm mit aufgenommen wie "Klinik Sankt Nimmerlein - was brauche ich für den Alltag wirklich?" oder "Fit für die Notaufnahme".

Dabei könnten die angehenden Ärzte in Rollenspielen anhand von konkreten Fällen lernen, auf was es in der Arbeit mit Patienten wirklich ankomme, so der Kongresspräsident. "Da haben die Studenten bestimmt Spaß dran." Zusätzlich gebe es unter der Überschrift "Meet the mentor" immer wieder Möglichkeiten zum persönlichen Gespräch mit Mitgliedern der Kommission für Nachwuchsförderung der DGIM.

"Chances" wird unterstützt von der Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der die "Ärzte Zeitung" gehört. www.dgim2010.de/de/Chances.htm

Ihr Newsletter zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Jugendliche die schon früh, ohne Eltern in die Sprechstunde kommen, werden selbstständiger.

© Racle Fotodesign / stock.adobe.com

Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen

Wie gelingt der Übergang vom Pädiater in die Erwachsenenmedizin?

Frauen erhalten eine andere und meist schlechtere Behandlung als Männer. Sie sind häufiger vom Medical Gaslighting betroffen, insbesondere in der Kardiologie.

© NPS Studio / stock.adobe.com

Hormone, Schwangerschaft, Wechseljahre

Warum ein Diabetes Frauen anders trifft als Männer

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Impfstoffeffektivität gegen Post COVID-Beschwerden

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [14]

Jährliche COVID-19-Impfung

Empfohlen für ein breites Risikokollektiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: BioNTech Europe GmbH, Mainz

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Die kardiorenalmetabolische Organachse: ganzheitliche Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit (Quelle: Michalopoulou E et al., J Clin Med 2025, 14:428)

© Springer Medizin Verlag

Biomarker gegen Diabetes-Folgen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

162 Studien ausgewertet

Häufigkeit von zerebralen Aneurysmata nimmt zu

Lesetipps
Körpersprache ist stärker als das gesprochene Wort. Man kann aufgebrachten Patienten daher durchaus auch die Handfläche zeigen, also leicht ausgestreckter Arm, man zeigt die Handfläche und signalisiert dem Patienten „Stopp“, so Praxisberaterin Christiane Fleißner-Mielke.

© Doodeez / Stock.adobe.com

Praktische Tipps

Aufgebrachte Patienten? Wie Praxisteams sicher deeskalieren

Ärztin untersucht Schilddrüse

© Peakstock - stock.adobe.com

Systematische Ursachensuche

Therapierefraktäre Hypothyreose: Was steckt dahinter?