Hypertonie besteht bei Werten ≥ 140/90 mmHg. Trotzdem empfiehlt die ESC-Leitlinie, den Blutdruck schon unterhalb dieser Grenze zu senken. Dafür gibt es keine Evidenz, kritisiert ein Kollege. Was sind seine Argumente?
Die körperliche Aktivität zu steigern – das scheint das Leben von Frauen mit Brustkrebs deutlich zu verlängern. Eine Studie liefert eine Anleitung, was es braucht, doch lässt sich an der Umsetzbarkeit zweifeln.
Vergleichsweise geräuschlos bringen der Marburger Bund und die Tarifgemeinschaft der Länder ihre Gehaltsverhandlungen für Ärzte an Unikliniken in der 3. Sitzung zum Abschluss. Der keineswegs üppig ausfällt.
Eine Fußball-WM beginnt medizinisch betrachtet nicht mit dem Anpfiff, sondern Wochen davor. In ihrer WM-Kolumne schreibt Allgemeinmedizinerin Dr. Kristina Hütter-Klepp über die Besonderheiten einer WM-Vorbereitung zwischen Einreiseformularen, Hitzeschlacht und Hotelbuffet.
Schwindel zählt zu den häufigsten Beratungsanlässen in der hausärztlichen Praxis. Ein Großteil der zugrunde liegenden Ursachen lässt sich meist schnell einordnen – das ist besonders wichtig, um Notfälle auszuschließen.
Die Ärzte Zeitung hat ihr Angebot erweitert: Wir sind jetzt beim Messenger-Dienst WhatsApp mit einem eigenen Kanal vertreten, der kostenlos abonniert werden kann.
Viele Praxen leiden unter dem Fachkräftemangel bei MFA, auch die von Allgemeinärztin Eva Henneken. Bis sie einen Weg fand, um ihr Team zu entlasten: Sie hat einen inklusiven Arbeitsplatz geschaffen – eine Bereicherung für Team und Patienten.
Hohe Ausgabensteigerungen bei weithin unbekannter Qualität: So stellt sich laut AOK-Bundesverband die Versorgung durch Physiotherapeuten & Co. dar. Ein Ansatzpunkt wäre eine Ausbildungsreform. Doch hier steht die Koalition blank da.
Die Kritik am Entwurf für ein Pflegeneuordnungsgesetz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ebbt nicht ab. Auf großes Unverständnis stößt der Plan, die Rentenansprüche durch Pflege deutlich zu senken.
Der Petitionsausschuss hört sich die Klagen von Psychotherapeuten über gesenkte Honorare an. Das Bundesgesundheitsministerium gibt sich konziliant, will aber nicht intervenieren. Und jetzt?
Wenn statt der Ärztin die Fachkraft für Wundmanagement kommt: Die Politik setzt auf Primärversorgung, die betroffene Arztgruppe auf „hausärztliche Primärversorgung“. Die soll die Expertise der Gesundheitsfachkräfte integrieren.
Ein überschaubares Plus und stark steigende Ausgaben in den ersten drei Monaten: Die Krankenkassen appellieren an die Koalition, beim geplanten GKV-Sparpaket standhaft zu bleiben.
Das Bundesgesundheitsministerium legt seinen lange erwarteten Entwurf für eine Reform der sozialen Pflegeversicherung vor. Gedreht werden soll gleich an mehreren Stellschrauben auf der Ausgaben- und der Einnahmenseite.
Das erwartet man so nicht: Viele Patientinnen und Patienten in Deutschland sind mangelernährt – auch in der ambulanten Versorgung. Doch wer nicht nach Mangelernährung guckt, wird sie auch nicht entdecken – erst dann, wenn es vielleicht schon (zu) spät ist.
Die 10-Jahres-Ergebnisse der HOST-EXAM-Studie zeigen: Clopidogrel erscheint die bevorzugte Langzeitstrategie nach einer perkutanen Koronarintervention zu sein. ASS als Standard-Monotherapie sollte kritisch hinterfragt werden.
Das Ausbruchsrisiko eines manifesten Typ-2-Diabetes ist von mehreren Risikofaktoren abhängig und kann durch eine bariatrische Operation gesenkt werden. Doch das Risiko ist nicht für alle gleich, sondern korreliert mit der Cluster-Zugehörigkeit. Menschen eines bestimmten Clusters profitieren besonders.
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Am 8. Juni fiel in Reutlingen der Strom aus. Zeitweise war auch Dermatologin Dr. Anja Schäfers betroffen. Hier erzählt sie vom Blackout, vom leuchtenden Sternenhimmel, von neuen Erkenntnissen und dem Vorsatz, die Praxis nun endlich auf solche Katastrophenszenarien vorzubereiten.
Nicht jede Arztpraxis kann nachbesetzt werden. Zwangsläufig steigt damit der Patientenandrang in den umliegenden Praxen. Wie gehen deren Praxisinhaber damit um? Die Lösungen sind individuell.
Sozialmedizinische Fragestellungen gehören zum Praxisalltag. Beim BAM zeigt Referentin Kerstin Petermann, wie MFA strukturiert eingebunden werden können, um soziale Problemlagen früh zu erkennen.
Bei vielen Frauen geht es mit Mitte vierzig los: die hormonellen Veränderungen setzen ein und mit ihnen die Wechseljahresbeschwerden. Während manche Frauen Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen kaum wahrnehmen, sind andere in ihrem Alltag deutlich beeinträchtigt. Wie eine individuell abgestimmte Hormonersatztherapie Betroffenen helfen kann, erfahren Sie im Podcast.
Aus Protest gegen Regierungssparpläne denken Berufsverbände an Praxisschließungstage. Doch wie ernst ist die Lage tatsächlich? Hausarzt Dr. Bahman Afzali hat genau nachgerechnet – und gibt im „ÄrzteTag“-Podcast Auskunft.
Hausarzt Hans Bürger setzt sich seit Jahren auf vielen Ebenen für Bürokratieabbau in Praxen ein. Im „ÄrzteTag“-Podcast spricht er darüber, wie Kollegen durch Bagatellregresse drangsaliert werden und was dagegen zu tun ist.