FUNDSACHE

Stromstöße gegen Schnarchen

Veröffentlicht:

US-amerikanische Wissenschaftler haben ein ganz neues System gegen das Schnarchen erfunden: Sobald ein Schläfer Lärm produziert, werden seine Muskeln am Gaumen mit leichten Stromstößen stimuliert, so daß sie sich anspannen.

Das verhindere das geräuschvolle Flattern von Gaumensegel und Gaumenzäpfchen, so David Gordon und Gerald Loeb von der Universität von Südkalifornien in Los Angeles, berichtet der "New Scientist" online.

Die neue Behandlungsmethode gegen den Krach besteht im wesentlichen aus einem Mikrofon, einer Drahtspule unter dem Kopfkissen des Schläfers und einer winzigen Drahtspule, die in die Gaumenmuskulatur des Schnarcher eingebracht wird.

Sobald das Mikrofon laute Geräusche empfängt, erzeugt die Kopfkissenspule kabellos einen elektrischen Strom in den Miniaturdrähten im Gaumen des Schläfers. Das stimuliert die Muskeln.

Wie stark und wie lang die elektrischen Pulse sein müssen, um einen lauten Schläfer zur Ruhe zu bringen, müsse jeweils individuell auf den Patienten eingestellt werden, sagen die Forscher. (ddp.vwd)

Mehr zum Thema

Daten der Barmer

Fast jeder zehnte Niedersachse leidet unter Asthma

143. MB-Hauptversammlung

Marburger Bund stellt sich geschlossen gegen Rechts

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Interview zum 128. Deutschen Ärztetag

StäKo-Vorsitzender Herrmann: „Unsere Weiterbildungen sind überladen“

Lesetipps
Dr. Sonja Mathes sprach sich bei der Hauptversammlung des Marburger Bundes dafür aus, die Kolleginnen und Kollegen dabei zu unterstützen, die bald obligatorische Zeiterfassung für Ärzte an Unikliniken konsequent einzufordern.

© Rolf Schulten für die Ärzte Zeitung

143. Hauptversammlung des Marburger Bundes

MB-Delegierte: Elektronische Zeiterfassung an Unikliniken muss durchgesetzt werden

Dr. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender des Marburger Bundes

© Porträt: Rolf Schulten | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

Podcast „ÄrzteTag vor Ort“

Klinikärzte in der Primärversorgung – kann das gehen, Herr Dr. Botzlar?