Bayern

Streit unter Ärzten ums Honorar

Veröffentlicht:

Die beiden Impfungen gegen die Schweinegrippe werden den Ärzten in Bayern mit jeweils fünf Euro vergütet. Darauf haben sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) und die Krankenkassen geeinigt.

Zuvor hatte es Streit zwischen der KVB und dem Hausärzteverband über das Angebot des Hausärzteverbandes an die AOK in Höhe von fünf Euro gegeben. Die KVB sah so ihre Verhandlungsposition geschwächt (wir berichteten). Ursprünglich wollten die Kassenärzte ein Honorar in Höhe von 7,67 Euro für die erste und 5 Euro für die zweite Impfung bekommen, um so den erhöhten Beratungsbedarf nach den kontroversen Diskussionen zur Pandemie-Impfung übers Honorar aufzufangen.

Die Verteilung der Impfstoffe läuft über die Apotheken an alle impfenden Ärzte. Jede Apotheke wird die Möglichkeit haben, einmalig ein Paket mit 500 Impfdosen zu bestellen. Dazu wird die Landesapothekerkammer einen Berechtigungsschein verschicken, der dann eingereicht werden kann. (eb)

Topthema Schweinegrippe Schweinegrippe: Flickenteppich bei Lösungen für die Massenimpfung

Lesen Sie dazu auch:

Mehr zum Thema

„ÄrzteTag“-Podcast

Wie Hausärzte Fortbildung jetzt „feiern“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Referentenentwurf

Lauterbachs Klinikreform: Lob von den Uniklinika und Prügel aus den Ländern

Lesetipps
Eine warme Beleuchtung sorgt im Empfangsbereich für eine angenehme Atmosphäre.

© Javier De La Torre / Westend61 / picture alliance

Praxiseinrichtung

Licht an! Die richtige Beleuchtung in der Arztpraxis

Die Allianz Chronisch Seltener Erkrankungen warnt, die geplante Klinikreform bilde die besondere Situation für die Behandlung von Menschen mit seltenen Erkrankungen nicht ausreichend ab.

© Frank Molter / dpa

Sieben-Punkte-Papier mit Forderungen

ACHSE beklagt: Seltene Erkrankungen bei Klinikreform nicht berücksichtigt