Apotheker plus, 26.03.2010

Merckle-Holding nach ratiopharm-Verkauf schuldenfrei

MANNHEIM (cw). Nach der Übernahme der ratiopharm-Gruppe durch den Generikakonzern Teva rechnen Branchenbeobachter nicht mehr damit, dass sich die Merckle-Familie auch von dem Pharmagroßhändler Phoenix trennen wird.

Als Interessenten an dem Mannheimer Handelshaus waren zuletzt etwa der weltgrößte Pharmahändler McKesson oder der US-Gesundheitsdienstleister Medco im Gespräch.

Nachdem Teva für die ratiopharm-Gruppe, zu der auch der Berliner Generikahersteller CT Arzneimittel GmbH gehört, 3,6 Milliarden Euro zu zahlen bereit ist, ist die Vermögensverwaltungsgesellschaft der Merckle-Familie VEM jedoch mit einem Schlag alle Schulden los, bestätigte VEM-Geschäftsführer Hans-Joachim Ziems bei der Bekanntgabe der ratiopharm-Übernahme durch Teva am Donnerstag voriger Woche.

Mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 23 Milliarden Euro ist Phoenix noch vor der Stuttgarter Celesio der europaweit größte Pharmahändler.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »