Ärzte Zeitung, 03.09.2010

TIPP DES TAGES

Werbungskosten: Einspruch lohnt

Ärzte, die für ihre Geldanlage Werbungskosten von über 801 Euro zu tragen haben, sollten sie in der Steuererklärung angeben und - wenn das Finanzamt es ablehnt, diese anzuerkennen - mit Hinweis auf ein Musterverfahren vor dem Finanzgericht Münster Einspruch einlegen (Az.: 6 K 1847/10 E).

Unterstützt wird es vom Bund der Steuerzahler. Hintergrund: Seit Einführung der Abgeltungsteuer werden Werbungskosten bei Kapitalanlagen mit dem Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro pro Jahr und Person (1602 Euro bei zusammenveranlagten Ehepaaren) abgegolten.

Die Kläger argumentieren, damit würden die tatsächlichen Werbungskosten bei der Kapitalanlage anders behandelt als die anderer Einkunftsarten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »