Kongress, 14.06.2012

Sind Chirurgen zu schnell mit dem Skalpell?

Sind Chirurgen zu schnell mit dem Skalpell?

BERLIN (eb). Ob Hüftoperationen, Arthroskopien am Knie oder invasive Herzkatheter, Deutschlands Mediziner sprechen sich angeblich zu schnell und zu häufig für eine Operation aus, so zumindest der derzeitige Tenor in den Medien.

Jüngste Zahlen des statistischen Bundesamtes zur Häufigkeit von Kaiserschnitt-OPs scheinen diesen Eindruck noch zu untermauern: In deutschen Krankenhäusern werden heute etwa doppelt so viele Kinder mit Kaiserschnitt entbunden wie vor 20 Jahren.

Licht in diese auch emotional aufgeladene Debatte soll die Veranstaltung "Empirisch belegbar oder Fehleinschätzung: Wird in Deutschland zu viel operiert?" (15. Juni von 11:30 bis 13 Uhr) bringen, die von Prof. Norbert P. Haas, Direktor des Centrums für Muskuloskeletale Chirurgie der Klinik für Orthopädie und der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Charité-Universitätsmedizin Berlin, gemeinsam mit Helmut Laschet von der "Ärzte Zeitung" im Rahmen des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik moderiert wird.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »