Ärzte Zeitung, 11.05.2006

FUNDSACHE

Kinderliebe macht Männer attraktiv

Frauen erkennen schon beim Blick ins Gesicht eines Mannes, ob er Interesse an Kindern hat oder nicht. Diese unbewußte Beurteilung der Vaterqualitäten prägt die männliche Attraktivität stärker als bislang angenommen, haben US-Psychologen in einer Studie nachgewiesen: Je höher die Frauen das Interesse an Kindern bei einem Mann einschätzten, desto attraktiver erschien er ihnen als Langzeitpartner.

Umgekehrt bevorzugten die Frauen als Partner für eine kurze Affäre eher Männer, die einen hohen Testosteronspiegel hatten - und auch den konnten sie den Männern am Gesicht ablesen, so James Roney von der Universität in Santa Barbara und seine Kollegen ("Proceedings of the Royal Society B", Online-Vorabveröffentlichung).

Da Testosteron die männlichen Gesichtszüge prägt, kann dieser Faktor relativ leicht beurteilt werden. Welche Züge aber auf gute Vaterqualitäten deuten, ist unklar. Das wollen die Forscher nun untersuchen. (ddp.vwd)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »