Ärzte Zeitung, 08.01.2004

Interplast-Team hilft Menschen in Burma

NEU-ISENBURG (ag). 150 bis 200 Menschen werden in einer der ärmsten Regionen Burmas derzeit von den deutschen Ärzten des gemeinnützigen Vereins "Interplast Germany" behandelt.

Unter anderem ist der plastische Chirurg Dr. Klaus Exner, Präsident der Vereinigung der Deutschen Plastischen Chirurgen (VDPC) aus Frankfurt am Main für drei Wochen nach Burma gereist, um dort mit einem Münchner Team des Mediziner Dr. Heinrich Schoeneich die Menschen kostenlos zu operieren.

Sie leiden unter Lippenspalten, Verbrennungen, Unfallfolgen und Geschwülsten. Die Nachsorge der Operierten sollen Mediziner vor Ort übernehmen. Sie wurden dafür von deutschen Ärzten geschult.

Zur Zeit arbeiten über 500 Ärzte aus Deutschland, hauptsächlich plastische Chirurgen, ehrenamtlich bei "Interplast Germany" mit. Pro Jahr gibt es etwa 25 Einsätze.

Weitere Infos gibt es im Web unter www.interplast-germany.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »