Ärzte Zeitung, 08.04.2005

Tollwut-Patient in Marburg gestorben

MARBURG (dpa). Nach der Transplantation von Tollwut-verseuchten Spenderorganen von einer jungen Frau aus Mainz ist jetzt auch der dritte infizierte Organempfänger gestorben.

Der 45jährige war mehr als sieben Wochen mit einer neuartigen Therapie aus antiviralen Medikamenten und einem künstlichen Koma behandelt worden.

Er hatte Anfang des Jahres Niere und Bauchspeicheldrüse der Tollwut-infizierten Spenderin erhalten (wir berichteten). Zwei weitere Organempfänger waren bereits im Februar gestorben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »