Ärzte Zeitung, 09.03.2006

Zu wenige Helfer in Kliniken

"Krankenhäuser schlecht auf Katastrophen vorbereitet"

ROSTOCK (ddp.vwd). Die Krankenhäuser in Deutschland sind nach Darstellung von Rettungskräften nur bedingt auf Großschadenfälle vorbereitet.

Im Falle einer Katastrophe gebe es vor Ort in der Regel genügend Helfer, in Krankenhäusern dagegen zu wenige, hieß es gestern auf einem Symposium in Rostock zu Katastrophenplänen von Krankenhäusern. Im Falle einer Grippepandemie etwa müßten sich Kliniken auf bis zu 300 zusätzliche Patienten pro Woche vorbereiten.

Die Zahl der technischen Katastrophen hat sich seit Mitte der 80er Jahre weltweit vervierfacht, hieß es. Ebenso steige die Zahl der Umweltkatastrophen. Somit könne man Großschadenfälle nicht mehr als seltene Ereignisse einstufen.

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