Kongress, 13.04.2010

Erfolge und Grenzen der Bildgebung

Mit modernen bildgebenden Verfahren lassen sich längst nicht mehr nur morphologische Informationen gewinnen. Blutfluss im Angio-CT, Stoffwechsel durch Szintigrafie, chemische Gewebsprozesse durch MR-Spektroskopie und sogar die Konsistenz von Gewebe durch Elastografie können nicht-invasiv untersucht werden.

So könne etwa Patienten mit unklarer Angina pectoris durch eine CT-Koronarangiografie eine Herzkatheter-Untersuchung erspart werden, wenn sich eine Koronarstenose dadurch ausschließen lässt, erläutert Professor Bernd Hamm von der Charité im Vorfeld seines Vortrags "Der gläserne Mensch - Erfolge und Grenzen der Bildgebung".

Moderne Geräte zur Diagnostik sind teuer, können andererseits aber auch helfen, Kosten zu sparen, so Hamm weiter. Etwa, wenn durch Bildgebung das Nicht-Ansprechen auf eine kostspielige Therapie - wie mit modernen Antirheumatika - frühzeitig belegt werden kann. (skh)

Veranstaltungstipp
Der gläserne Mensch
Dienstag, 13. April, 12.00 bis 12.30 Uhr, Halle 1
Referent: Bernd Hamm

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