Ärzte Zeitung, 07.06.2005

Kleine Jungen mit Eltern für Studie zu ADHS gesucht

MÜNCHEN (eb). Haben traumatische Erlebnisse in der Familie einen Einfluß auf die Entwicklung von ADHS, der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung? Das wird jetzt in einer Studie am Dr. von Haunerschen Kinderspital in München geklärt.

Für die Studie, in die insgesamt 300 Kinder aufgenommen werden sollen, werden noch Jungen zwischen vier und sieben Jahren in Begleitung von Vater oder Mutter gesucht werden.

Geklärt werden soll, ob Traumata wie Frühgeburt, Tod in der Familie, Mißhandlungen, Krankenhausaufenthalte und die Qualität der Bindung zwischen Kindern und Eltern einen Einfluß auf die Entwicklung von ADHS haben. In der Studie wird unter anderem ein Intelligenztest gemacht.

Der Zeitaufwand ist überschaubar: Die Untersuchung wird einmalig zwischen vormittags zwischen 9 und 12.30 Uhr stattfinden.

Anmeldung bei: Roswitha Schmid, Tel.: 0 89 / 51 60 - 37 09, Fax: - 47 30, E-Mail: roschmid@med.uni-muenchen.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »