Ärzte Zeitung, 02.09.2005

Musik und Tanz fördern Motorik

MAGDEBURG (ddp.vwd). Gehörlose Kinder können durch Musik in ihrer motorischen Entwicklung positiv beeinflußt werden. Das stellten Wissenschaftler und Studenten der Uni Magdeburg bei einem Test am Landesbildungszentrum für Gehörlose in Halberstadt fest.

Studenten des Instituts für Sportwissenschaft gestalteten mit zwei Fachlehrerinnen des Bildungszentrums den Sportunterricht mit tänzerisch-gymnastischen Übungen, wie die Universität mitteilte. Eine Gruppe von Kindern konnte dabei über ein Hochtontrainer-System Rhythmus und Takt der Musik als Vibration wahrnehmen.

Bei dem System, das von der Firma Audiva entwickelt wurde, bekommen die Kinder eine Art Kappe auf. Über diesen "Knochenhörer" wird der Schall auf den Körper übertragen. Nach drei Monaten zeigte sich, daß sich die Bewegungskoordination dieser Kinder deutlich verbessert hat.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8519)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »