Ärzte Zeitung, 15.01.2007

BUCHTIP

Kindgerechtes zu Verletzungen

Wenn Kinder sich weh tun, gibt es meist erst einmal Tränen. Haben sie sich dann wieder beruhigt, wollen die Kleinen wissen, wie etwa eine Beule entsteht oder warum manche Wunden genäht werden müssen. Das in der Sprache der Kinder zu erklären versucht die Kinderärztin Anne Hilgendorff in ihrem Buch "Ich hab‘ mir wehgetan!".

Die Geschichten zum Beispiel von einem Mädchen, das mit dem Fahrrad gestürzt ist, oder von einem Jungen mit gebrochenem Bein hat die Illustratorin Gisela Dürr bebildert. Zielgruppen sind Kinder zwischen drei und acht Jahren, aber auch Eltern, die von ihrem Kind nach Unfällen mit Fragen bestürmt werden. Geeignet ist das Buch auch für die Arbeit von Erzieherinnen und Lehrern. (ner)

Anne Hilgendorff, Gisela Dürr: Ich hab‘ mir wehgetan! Thieme-Verlag Stuttgart 2006, 37 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 3131437715

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »