Ärzte Zeitung, 10.06.2009

Buchtipp

Prävention bei Kindern optimieren!

Kinder haben ein Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit, heißt es in der UN-Charta der Kinderrechte. Viele Erkrankungen und Beeinträchtigungen lassen sich dabei durch geeignete Maßnahmen vermeiden oder - wenn frühzeitig erkannt - zumindest vermindern.

Die Möglichkeiten hierzu müssen Ärzte, Eltern und Betreuer aber auch kennen und nutzen. Dazu gehört die Vorsorge in der Schwangerschaft genauso wie U-Untersuchungen, Hörscreening oder Impfungen. Das Buch "Kindergesundheit stärken" enthält das notwendige Wissen dazu. Das Werk richtet sich an Kinderärzte, Hausärzte und Psychologen genauso wie an interessierte Eltern, Lehrer oder Erzieher.

Thematisiert werden viele wichtige Fragen: Wie verläuft die physische und psychische Entwicklung von Kindern? Was ist normal, was ist pathologisch? Worauf müssen Ärzte und Eltern bei Ernährung, Bewegung, Rauchen, Computerspielen, Unfallgefahren, sozialer Benachteiligung oder kranken Eltern achten? Wo gibt es Beratung und Unterstützung für Eltern und Kinder?

Erläutert wird zudem, wie Kinder - physisch und psychisch - gefördert und stark gemacht werden können. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen trägt zu dem Buch ein Geleitwort bei. (eb)

Bitzer, E.M.; Walter, U.; Lingner, H.; Schwartz, F.-W. (Hrsg.): Kindergesundheit stärken - Vorschläge zur Optimierung von Prävention und Versorgung, 2009, XXII, 343 Seiten 11 Abb., Geb. ISBN: 978-3-540-88046-2, 44,95 Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »