Ärzte Zeitung, 19.09.2007

Stammzellen - Investoren sind zurückhaltend

BRÜSSEL (spe). In die Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen fließen bislang kaum private Mittel. Dies bestätigte die EU-Kommission auf Anfrage der grünen Europaabgeordneten Hiltrud Breyer.

Die Kommission schließt daraus jedoch nicht, dass private Investoren diesen Forschungsbereich für wenig aussichtsreich halten. Bei der Investitionsbereitschaft käme es vielmehr häufig darauf an, wie ausgereift ein bestimmtes Forschungsgebiet ist, heißt es in einem Schreiben der Kommission. Private Investitionen konzentrierten sich derzeit meist auf die Verwendung von adulten Stammzellen für die Wiederherstellung von Knochen-, Herz- und Hautgewebe.

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