Ärzte Zeitung, 07.04.2009

Mundschleimhaut in der Petrischale gezüchtet

MIAMI (ple). US-Forschern ist es gelungen, aus humanen embryonalen Stammzellen Gewebe zu züchten, das dem der Mundschleimhaut ähnelt. Für ihre erfolgreichen Versuche nutzten sie die etablierte Zelllinie H9. Zum einen entwickelten sie daraus Epithelzellen, zum anderen mesenchymale Zellen, also die Zellschicht unter dem Epithel. Wie die Forscher auf einem Zahnheilkunde-Kongress berichteten, könnte so erzeugtes Gewebe künftig zur Transplantation genutzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

KBV und Psychotherapeuten kritisieren Honorarbeschluss

BERLIN. Der erweiterte Bewertungsausschuss hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der KBV einen Beschluss zur Vergütung der neuen psychotherapeutischen Leistungen gefasst. mehr »