Ärzte Zeitung, 20.04.2005

Straßenverkehr am "Tag des Lärms" im Zentrum der Kritik

65 Prozent der durch das Umweltbundesamt befragten Bürger fühlen sich durch Straßenverkehrslärm belästigt.

Straßenverkehr ist unter allen Lärmbelästigungen die dominierende Geräuschquelle, wie Experten aus Anlaß des heutigen bundesweiten "Tags gegen den Lärm" feststellen. Zwar würden die Autos durch technische Neuerungen immer leiser, trotzdem steige die Lärmbelastung, da immer mehr Fahrzeuge unterwegs seien, warnte etwa das Landesumweltamt Brandenburg.

Ein Fünftel aller EU-Bürger, etwa 80 Millionen Menschen, seien Geräuschpegeln ausgesetzt, die Wissenschaftler und Mediziner für untragbar halten, hieß es. Ein Pegel von 65 Dezibel werde allgemein als kritische Grenze für Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Straßenverkehrslärm gesehen. Der Tag des Lärms wird bundesweit zum achten Mal ausgerichtet. (ddp)

Topics
Schlagworte
Umweltmedizin (1102)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »