Ärzte Zeitung, 20.01.2004

Neue Belege zu Sars und Katzen

PEKING (dpa). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat neue Belege auf eine Übertragung von Sars durch Wildtiere auf Menschen. In Proben aus Tiermärkten seien mit dem Sars-Virus verwandte Coronaviren entdeckt worden, teilte die WHO in Peking mit.

Die Viren wurden auch bei Tieren jenes Lokals entdeckt, in dem eine 20jährige Kellnerin arbeitete, die weiterhin auf Sars untersucht wird. China hat in diesem Jahr bislang zwei Verdachtsfälle und einen bestätigten Sars-Fall gemeldet.

"Ich denke, es gibt sehr gute Anhaltspunkte dafür, daß Tiere das Reservoir und der Ausgangspunkt der Krankheit sind", sagte WHO-Mitarbeiter Robert Breimann. Die genaue Rolle der Schleichkatzen sei aber noch nicht bekannt.

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