Ärzte Zeitung, 11.05.2004

Sars-Patientin geheilt aus Klinik in China entlassen

PEKING (dpa). Die 26jährige Tochter der ersten Sars-Toten seit dem Ende des Ausbruchs im vergangenen Sommer hat gestern die Klinik geheilt verlassen.

Die chinesische Medizinstudentin hatte sich vermutlich im nationalen Viruslabor in Peking mit der lebensgefährlichen Lungenkrankheit infiziert. Ihre Mutter steckte sich bei der jungen Frau an und erkrankte tödlich.

Das Pekinger Labor gilt als Quelle für eine Ansteckungskette mit neun neuen Sars-Fällen, die China in den vergangenen Wochen gemeldet hatte. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Peking ist der Zustand eines Patienten derzeit kritisch, die übrigen scheinen sich erholt zu haben. Die WHO hatte die Sicherheitsprozeduren im Viruslabor bemängelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »