Ärzte Zeitung, 28.01.2005

TIP

Fehlerteufelchen bei der Insulinapplikation

Wenn bei einem insulinpflichtigen Diabetiker die Blutzucker-Werte plötzlich stark schwanken, lohnt es sich, auch die Applikationstechnik des Patienten zu überprüfen. Denn selbst bei langjährigen Insulinanwendern schleichen sich gerne Fehler ein.

Häufig wird mit der Zeit etwa die Funktionsprüfung des Pens vor der Injektion weggelassen, also das Spritzen von zwei I. E Insulin in die Luft vor der Injektion. Verstopfte Nadeln fallen so nicht auf. Auch beim Aufziehen von Insulin aus einer Ampulle muß etwas Insulin zusammen mit überschüssiger Luft herausgespritzt werden.

Wichtig für eine exakte Dosierung ist außerdem das richtige Durchmischen von Verzögerungsinsulinen. Dazu werden Pen oder Spritze am besten 20mal zwischen den Handflächen hin und her gerollt. Und die Nadel muß nach der Injektion noch zehn Sekunden im Gewebe bleiben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »