Ärzte Zeitung, 29.11.2004

FUNDSACHE

Man steht heute zu seinem Alter

Die meisten Deutschen wollen offenbar nicht jünger aussehen, als sie wirklich sind. 64 Prozent der 1000 Befragten lehnen es ab, mit Anti-Falten-Spritzen oder chirurgischen Eingriffen ihr Äußeres zu verändern, wie eine Studie von Emnid für das Magazin "Reader's Digest" ergeben hat.

Dabei sagten 59 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer, es sei ihnen nicht wichtig, jünger auszusehen. Nur vier Prozent der Befragten wären demnach zum Gesichtslifting bereit, sechs Prozent würden sich Fett absaugen oder Falten unterspritzen lassen. Die Mehrheit setzt aber auf gesunde Ernährung (95 Prozent) oder Sport (87 Prozent). Anti-Falten-Cremes vertrauen nur 33 Prozent .

Mit dem Altern in Verbindung gebracht werden Lebenserfahrung (90 Prozent), Weisheit (72 Prozent) und Ausgeglichenheit (68 Prozent). Erst dahinter folgen zwei negativ besetzte Begriffe: Gebrechlichkeit (67) und Tod (64). (dpa/ddp)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Obamacare bleibt!

Blamage für US-Präsident Donald Trump: In letzter Minute zogen die Republikaner die Abstimmung über die geplante Gesundheitsreform zurück. Gerade auch, weil die Zustimmung aus den eigenen Reihen fehlte. mehr »