Ärzte Zeitung, 28.03.2006

TIP

Ein Hautmaulwurf als Urlaubsmitbringsel

Fallen bei einem Patienten gerötete Mäander in der Haut auf, an deren Ende ein prall gefülltes Bläschen sitzt, ist vermutlich ein Hautmaulwurf am Werk.

Vor allem bei Patienten, die kurz zuvor einen Urlaub in den Tropen oder Subtropen verbracht haben, sollten Sie an einen Befall mit Larven des Hakenwurms (Ancylostoma) denken.

Diese befallen normalerweise Hunde und Katzen, können aber auch in menschliche Haut eindringen, vor allem an Händen und Füßen. Typisch sind dann scharf begrenzte, lineare, stark juckende ein bis zwei Millimeter breite Rötungen, die Bohrgänge, die täglich einige Millimeter länger werden.

Flüssiger Stickstoff oder Thiabendazol-Salbe zweimal täglich (1 g Thiabendazol auf 10 g Vaseline) vertreibt meist den lästigen Gast.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »