Ärzte Zeitung, 12.12.2007

Hochdruck fördert Demenz

NEW YORK (hub). Bluthochdruck vorzubeugen und Hypertoniker zu therapieren kann das Risiko für kognitive Störungen mindern. Das lässt sich aus einer US-Studie mit fast 1000 über 65-Jährigen folgern. In der Studie war der Anteil von Patienten mit leichten kognitiven Störungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) bei einem Blutdruck über 149/90 mmHg um 40 Prozent höher als bei jenen mit normalem Blutdruck (Arch Neurol 64, 2007, 1734). Die neuen Daten bestätigen bisherige Studien zum Zusammenhang von Hypertonie und Demenz. Hypertonie sei ein Risikofaktor für subkortikale Läsionen in der Weißen Substanz, so die Forscher von der Columbia Uni.

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