Kardiologie

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Diabetes und Herzinsuffizienz – Update 2017

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 27.06.2007

Defibrillator lässt sich per Funk steuern

BAD NAUHEIM (eb). In der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim haben Kardiologen einer Patientin mit schwerer Herzinsuffizienz einen verbesserten Kardioverter/Defibrillator (ICD) für die links- und rechtsventrikuläre Stimulation implantiert. Per Funk lassen sich damit Daten über eine Distanz von bis zu fünf Metern übermitteln.

Wie die Klinik mitteilt, wurde der ICD weltweit zum ersten Mal eingesetzt. Mit der drahtlosen Hochfrequenztechnik kommuniziert der Defibrillator mit einem Programmiergerät in der Nähe der Patientin. Sowohl Datenabfrage als auch Programmierung und Tests werden so erleichtert.

Nach Angaben von Dr. Johannes Sperzel ermögliche die neue Technik, die Elektroden in der Herzkammer neu zu konfigurieren, um die elektrischen Impulse zu optimieren, ohne dass die Elektroden neu platziert werden müssen.

Topics
Schlagworte
Herzschwäche (695)
Krankheiten
Herzschwäche (1977)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »