Ärzte Zeitung, 17.06.2004

Häufig Demenz nach einem Schlaganfall

BOSTON (Rö). Schlaganfall-Patienten werden fast doppelt so häufig dement wie alte Menschen, die keinen Schlaganfall hatten.

In der Framingham-Studie wurden 19 Prozent der Schlaganfall-Patienten dement, aber nur 11 Prozent von Teilnehmern gleichen Alters und Geschlechts ohne Schlaganfall, berichtet Dr. Philip A. Wolf in "Stroke" (35, 2004, 1264).

Prävention eines Schlaganfalls vermindert somit das Demenzrisiko, schreibt der US-Neurologe von der Uni in Boston/Massachusetts.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »