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Proteinurie zeigt Apoplexgefahr an

SACRAMENTO (Rö). Zur Erkennung eines erhöhten Herzinfarkt-Risikos ist die Bestimmung von Albumin im Harn schon etabliert. Nützlich ist die Methode aber auch, um ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko zu erkennen.

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Darauf deuten Daten des Honolulu Heart Program, die von über 6200 US-Bürgern japanischer Abstammung 27 Jahren lang erhoben wurden (Archiv Intern Med 166, 2006, 884).

Dabei wurde auch mit Urin-Sticks zwischen 1965 und 1974 dreimal geprüft, ob die Teilnehmer Protein im Harn hatten. Waren die Tests bei der ersten und bei der dritten Untersuchung positiv, wurde der Befund als positiv gewertet. War der Test nur bei einer Untersuchung positiv, wurde der Befund als vorübergehend positiv registriert.

Insgesamt waren die Proteinurie-Befunde bei 93 Prozent der Teilnehmer negativ. Bei diesen Menschen betrug die Schlaganfall-Inzidenz 3,7 pro 1000 Personenjahre. Bei den sechs Prozent mit vorübergehender Proteinurie betrug die Schlaganfall-Inzidenz 7,3 Prozent pro 1000 Personenjahre, und bei dem einen Prozent der Teilnehmer mit permanenter Albuminurie lag die Inzidenz bei 11,8 pro 1000 Personenjahre.

Bestätigt hat die Studie auch, daß Mikroalbuminurie ein Prädiktor für Herzinfarkte ist. Die Herzinfarktrate betrug 9,4 pro 1000 Personenjahre bei Patienten ohne Befund, 16 bei vorübergehendem Befund und 35 bei Patienten mit Proteinurie.

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