Schlaganfall in Zahlen

Veröffentlicht:

Alle drei Minuten ereignet sich in Deutschland ein neuer Schlaganfall, alle neun Minuten stirbt ein Schlaganfall-Patient.

Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Weltweit ist der Schlaganfall die häufigste Ursache für lebenslange körperliche Einschränkung.

Schlaganfall betrifft alte Menschen vor allem. 80 Prozent aller Schlaganfälle ereignen sich bei über 60-jährigen Patienten. Bis 2050 wird der Anteil der über 60-Jährigen in der Bevölkerung von heute 24 auf etwa 38 Prozent steigen. Damit wird auch die Schlaganfall-Rate stark steigen.

Kosten für stationäre und ambulante medizinische Behandlungen und für Rehabilitations- und Pflegeaufwand für Patienten mit Schlaganfall werden sich bis 2025 auf etwa 109 Milliarden Euro belaufen.

Bis zu 70 Prozent der Pflegebedürftigen werden heute unentgeltlich von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt.

70 Prozent der Schlaganfälle könnten durch präventive Therapien verhindert werden, meinen Spezialisten.

Im Erlanger Schlaganfall-Register sind erstmals Inzidenzen in Deutschland ermittelt worden. Sie betragen bei Hirninfarkt 137/100 000, bei intrazerebralen Blutungen 24/100 000 und bei Subarachnoidalblutung 6/100 000.

Lesen Sie dazu auch:

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

ACC-Kongress

Vorhofflimmern: Kann ein Vorhofohrverschluss die Antikoagulation ersetzen?

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Dr_Microbe / stock.adobe.com

© Dr_Microbe / stock.adobe.com

Fünf Jahre orale Therapie mit Risdiplam

Breite Anwendbarkeit bei 5q-assoziierter SMA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Abb. 1: Wirksamkeit in der klinischen Praxis von Brivaracetam über 12 Monate (alle Formen fokaler Anfälle)d

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Zusatzbehandlung fokaler Epilepsien

Effektivere Anfallskontrolle in der Kombinationstherapie

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: UCB Pharma GmbH, Monheim
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

US-Analyse

Was Bewegung bei diesen sieben Krebsarten bringt

Herzinsuffizienz

HFrEF-Therapie: Was bringen Digitoxin und Vericiguat?

Lesetipps
Der Arzt bereitet die epidurale Injektion vor.

© karrastock / stock.adobe.com

Kontroverse um epidurale Injektionen

Spritzen an der Wirbelsäule: Welche Empfehlungen jetzt für die Praxis gelten