Samstag, 11. Februar 2012
Ärzte Zeitung, 14.01.2010

Seit 2002: Rückgang der Hormontherapie

NEU-ISENBURG (ikr). Der Einsatz der Hormontherapie in Peri- und Postmenopause ist seit der Veröffentlichung der WHI-Studie im Sommer 2002 zurückgegangen. Das gilt einer aktuellen Studie zufolge auch für Deutschland (Climacteric 12, 2009, 349).

So ging die Rate derjenigen Frauen, die eine Hormontherapie erhielten, von 35 Prozent zwischen 2000 und 2002 auf 23 Prozent zwischen 2002 und 2004 zurück. Außerdem wurden bei vielen Frauen, die weiter Hormone einnahmen, ab August 2002 mehr niedrig dosierte oder topische Präparate eingesetzt, berichten die Berliner Forscher.

Lesen Sie dazu auch:
Menopause: viel für, aber auch wider die HRT

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Neue Ära in der Schlaganfall-Therapie?

Ein neuartiges Therapieverfahren weckt große Hoffnungen bei der Behandlung von akutem Schlaganfall. Jetzt hat es sich in Studien und auch in der Praxis bewährt. Experten jubeln: Die neue Methode wird die Schlaganfall-Therapie grundsätzlich verändern! mehr »

112 - Heute ist Europäischer Notruf-Tag

Nur etwa jeder vierte Europäer kennt die EU-weite Notrufnummer 112. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die EU-Kommission in Brüssel anlässlich des Europäischen Notruf-Tags vorgestellt hat. Die Notrufnummer 112 ist rund um die Uhr und kostenfrei in Europa erreichbar. mehr »

Streit um frühe Nutzenbewertung eskaliert

Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) scharf kritisiert. Das Institut missachte Standards der evidenzbasierten Medizin. Das IQWIG kontert: Die Vorwürfe sind unsachlich. mehr »