Ärzte Zeitung, 01.07.2005

WHO-Ziel bei HIV-Therapie nicht erreicht

GENF (dpa). Die Zahl der Aids-Kranken in Entwicklungsländern, die moderne Medikamente erhalten, ist auf etwa eine Million Menschen gestiegen. Dennoch wird das Ziel, bis Ende dieses Jahres drei Millionen Patienten zu behandeln, wahrscheinlich nicht erreicht.

Das berichteten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) in Genf. Der Bedarf an Medikamenten könne bei weitem noch nicht gedeckt werden, erklärte WHO-Direktor Dr. Jim Yong Kim. Bis 2010 sollen alle HIV-Infizierten behandelt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »