Ärzte Zeitung, 04.04.2006

Weniger Beitrag bei regelmäßiger Hygienekontrolle

KÖLN (iss). Einer der führenden österreichischen Versicherer, die Uniqa-Gruppe, will den Kampf gegen die Legionärskrankheit unterstützen. Alle Beherbergungsbetriebe, die sich einer regelmäßigen Qualitätskontrolle unterziehen und das Gütesiegel "Legionellenfreie Anlage" erhalten, müssen 20 Prozent weniger für ihre Betriebshaftpflicht bezahlen.

Der Versicherer, dem in Deutschland die Mannheimer Versicherungen gehören, kooperiert dabei mit dem Unternehmen Hygienic Water Consulting GmbH (HWC). Es entkeimt befallene Anlagen und beugt einer erneuten Kontaminierung vor.

Außerdem erarbeitet es Präventionsmaßnahmen für die Betriebe, die das Aufkeimen des Bakteriums Legionella pneumophila verhindern sollen. Die Kooperation zwischen Uniqa und HWC solle Österreich zur Nummer Eins in Europa bei der Legionellenbekämpfung und -prophylaxe machen, sagte Dr. Johannes Hajek, Vorstand der Uniqa Sachversicherung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »