Ärzte Zeitung, 13.11.2011

Warum manche Menschen keine Malaria bekommen

HEIDELBERG (eb). Menschen, die an einer erblichen Veränderung des Hämoglobins leiden, wie bei der in Afrika häufigen Sichelzellanämie, bekommen keine schwere Malaria.

Warum das so ist, haben jetzt Forscher um den Infektiologen Professor Michael Lanzer vom Universitätsklinikum Heidelberg herausgefunden: Ein Abbauprodukt des veränderten Hämoglobins schützt vor einem schweren Verlauf der Malaria.

Innerhalb der vom Malaria-Erreger Plasmodium infizierten roten Blutkörperchen blockiert es den Aufbau eines Transportsystems, über das spezielle Haftproteine des Einzellers an die Außenseite der Blutzellen gelangen.

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